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Dienstag, 20. Juni 2017

Luang Prabang, 16. - 19.06.



Tag 258: Altstadt von Luang Prabang

Von Nong Khiaw nach Luang Prabang war es nur ein Katzensprung (2,5h), sodass wir noch den halben Tag zur Verfügung hatten. Den nutzten wir, indem wir die Altstadt Luang Prabangs auszukundschafteten. Diese Stadt hat wirklich einen sehr schön erhaltenen Stadtkern mit vielen Häusern aus der Kolonialzeit, jede Menge Tempel und sehr viel Flair. Es hat sehr viel Spaß gemacht durch die Stadt zu schlendern.

Die Hauptstraße in Luang Prabang
Viele schöne alte Häuser
Einer von dutzenden Tempeln in Luang Prabang

Am Abend bestiegen wir den Mount Phousi in der Mitte der Stadt, von dem aus wir einen schönen Ausblick über das Umland hatten.

Die Umgebung von Luang Prabang

Die Spitze der Welt - oder so...

Wir hatten sogar Glück und konnten den ersten richtigen Sonnenuntergang seit langer Zeit anschauen.
Sonnenuntergang über dem Mekhong
Am Abend schlenderten wir noch über den bekannten Nachtmarkt von Luang Prabang, wo aller möglicher Krimskrams und Souvenirs, aber auch coole Handarbeiten verkauft werden. Außerdem gibt es auch eine kleine Esssensstraße, wo wir zu Abend aßen.

Auf dem Nachtmarkt gibt es alles Mögliche zu kaufen
Buffet auf dem Nachtmarkt - sieht besser aus als es schmeckt


Tag 259: Wat Xieng Thong und Königspalast

Luang Prabang ist bekannt für seine unzähligen Tempel und der berühmteste von denen ist der Wat Xieng Thong. 1561 errichtet hat dieser Tempel als einziger alle Plünderungen und Brände der Stadt unbeschadet überstanden und steht noch genauso dar wie vor 400 Jahren. Typisch für Laotische Tempel sind die mehrfach gestaffelten, sehr tiefen Dächer, die auch diesen Tempel auszeichnen.

Vor dem Wat Xieng Thong

Zusammen mit den Mönchen

Anschließend besuchten wir den Königspalast, den der damalige König kurz nach seiner Thronbesteigung in den 60er Jahren renovieren ließ. Dummerweise musste er schon 1975 abdanken und konnte seinen neuen Palast nur wenige Jahre genießen. Es blieb nichtmal Zeit für eine Krönungszeremonie. Auf dem Palastgelände steht auch der Haw  Pha Bang, der den Prabang Buddha beherbergt. Dieser Buddha gibt der Stadt seinen Namen.

Im Haw Pha Bang steht der Prabang Buddha

Diesmal schauten wir uns den Sonnenuntergang direkt am Flussufer des Mekhong und in aller Ruhe an.

Fischer auf dem Mekhong
Sonnenuntergang


Tag 260: Kuang Si Waterfall

Wir quälten uns im Morgengrauen aus dem Bett, um einer ganz besonderen Zeremonie beizuwohnen. Jeden Tag in der Dämmerung ziehen die Mönche der vielen Klöster durch die Straßen, um Almosen einzusammeln. Überall am Straßenrand sitzen Menschen und warten, dass die Mönche in ihren langen orangenen Gewändern vorbeikommen und sie ihnen etwas Sticky Rice geben können.

Das Almosengeben ist eine tägliche Zeremonie

Neben seiner schönen Altstadt und den vielen Tempeln ist Luang Prabang vor allem für den Kuang Si Wasserfall bekannt. Per Roller ging es zu diesem 30km entfernten Naturwunder. Und tatsächlich war der Wasserfall mega cool. Über 30m stürzt hier der Fluss den Berg hinab. Dabei sieht das Wasser unglaublich seidig aus, weil es sich so fein aufgliedert.

Der Kuang Si Wasserfall ist wunderschön

Nach dem Wasserfall fließt der Fluss in dutzenden Kaskaden weiter ins Tal hinab. In einigen der Becken kann man wunderschön baden und wir hatten heute wiedermal richtig Glück mit dem Wetter. Einfach traumhaft.

Baden in den Kaskaden

Badenixe im Wasserfall

Nach dem Wasserfall entschieden wir uns einfach noch ein bisschen die Umgebung mit dem Roller zu erkunden und fanden noch wirklich schöne Natur rund um Luang Prabang. Und vor allem ohne Touristen.

Reisfelder um Luang Prabang

Abseits der Touristenpfade gibt es einsame Natur


Tag 261: Lao Massage

Wir hatten schon alles gesehen was wir in LP sehen wollten und so nutzten wir den Tag um einige organisatorische Dinge zu erledigen. Am Nachmittag verließen wir unser Hotel und gönnten uns eine super entspannende Ölmassage beim Roten Kreuz. Das sollten sie in Deutschland auch mal anbieten, v.a. zu dem Preis.
Und dann mussten wir auch schon zum Busbahnhof, denn unser Bus nach Ninh Binh in Vietnam ging bald.

Somit war’s das endgültig mit Laos. Uns hat dieses Land mit seiner einfachen Ursprünglichkeit und unberührten Natur sehr gut gefallen. Es ist zwar nicht immer einfach hier zu reisen, aber das macht es ja gerade so spannend. Dass das Land nicht für Besuchermassen ausgelegt ist und es daher auch nur wenige Touristen gibt, die Leute also auch nicht so an die reichen Europäer gewöhnt sind und einen daher nicht die ganze Zeit abzocken wollen (man muss trotzdem aufpassen). Und jetzt kommen schon die letzten 2 Wochen unserer Reise, einfach unglaublich wie schnell die Zeit vergeht.

Donnerstag, 15. Juni 2017

Nong Khiaw, 13. - 15.06.


Tag 255: Mit dem Bus nach Nong Khiaw

Über einige wilde Passtraßen mit teils sehr schöner Aussicht fuhren wir von Luang Namtha in das abgeschiedene Örtchen Nong Khiaw. In einer Flussbiegung des Nam Ou gelegen, ist dieser Ort von gigantischen Felswänden umgeben. Das war schon eher Natur nach unserem Geschmack.
Nong Khiaw
Eingebettet in ein tolles Bergmassiv

 Tag 256: Aussichtspunkt und Bootsfahrt nach Muong Noi

Am Vormittag stiegen wir den Aussichtspunkt am Nong Nam hinauf, was eine ziemliche Herausforderung war. Der Weg war super steil, kaum zu erkennen und da es in der Nacht geregnet hatte auch noch mega glitschig. Aber nach 1 Stunde schweißtreibendem Aufstiegs hatten wirs geschafft und die tolle Aussicht belohnte uns für die Anstrengung. Wir hatten sogar Glück mit dem Wetter (hier ist ja gerade Regenzeit).


Aussicht über Nong Khiaw



Die Berge rund um Nong Khiaw sind der Wahnsinn
Tolle Karstfelslandschaft um den Nam Ou River

Nach einer Rutschpartie ins Tal bestiegen wir ein Longtailboot, dass uns in das verschlafene Dof Muong Noi bringen sollte. Die Bootsfahrt soll eine der schönsten in ganz Laos sein.


Auf nach Muong Noi

Leider fing es nach 10 Minuten Bootsfahrt heftigst an zu Regnen und wir mussten die Klappen runterlassen, um nicht komplett durchnässt zu werden. Somit bekamen wir von der schönen Natur allerdings herzlich wenig mit.


Wegen Regen geschlossen - heute keine Aussicht für uns

Aber als wir dann in Muong Noi ankamen, besserte sich das Wetter dann doch ein wenig und wir konnten diesen super idyllischen und noch sehr ursprünglichen (es gibt nur eine einzige Schotterpiste) Ort entdecken.
In Muong Noi

Muong Noi war sogar noch schöner von Bergen eingebettet, deren Hänge noch von absolut ursprünglichem Wald bedeckt sind.

Muong Noi besteht nur aus einer einzigen Straße
Von unserem Bungalow genossen wir die Aussicht auf den Fluss

Tag 257: Aussichtspunkt Ban Sop Houn

In der Früh ging es leider schon wieder zurück nach Nong Khiaw. Dummerweise war das Wetter immer noch nicht so gut, sodass wir die schöne Landschaft während der Bootsfahrt nur so halb sehen konnten.

Zurück nach Nong Khiaw gab es wenigstens ein bisschen Aussicht
Holztransport auf dem Wasser

In Nong Khiaw bestiegen wir den Ausssichtspunkt am Ban Sop Houn, der eine 360° View bietet. Auch hier mussten wir erstmal den beschwerlichen Aufstieg meistern, aber der Rundumblick war einfach spektakulär.

Der anstrengende Aufstieg hat sich gelohnt
Nicht perfektes Wetter aber perfekte Aussicht

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