Donnerstag, 8. Dezember 2016

Iguazu 05. - 08.12.



Tag 66: Bus nach Iguazú

Die Flüge waren einfach zu teuer, weshalb wir uns entschieden lieber 17 Stunden von Buenos Aires nach Iguazú mit dem Bus zu fahren, um dort die berühmten Wasserfälle zu sehen. Aber auch der Bus ist ganz schön teuer.

Tag 67: Iguaçu – Brasilien

Am Ende hatte unser Bus auch noch satte 4 Stunden Verspätung, sodass unsere Reise insgesamt 21 Stunden dauerte. Bis wir dann ins Hostel eingecheckt hatten und wieder am Busbahnhof waren, war es schon 2 Uhr nachmittags. Von dort aus kauften wir uns Bustickets nach Brasilien, um uns die Wasserfälle von der brasilianischen Seite anzusehen. Diese soll zwar weniger spektakulär sein als die argentinische Seite, aber aufgrund der größeren Entfernung einen guten Überblick über die Wasserfälle bieten. Am Busbahnhof fing es dann noch an zu regnen. Aber die Bustickets waren schon gebucht, also fuhren wir nach Brasilien. Der Grenzübergang war super entspannt. Aussteigen, Stempel bekommen und wieder einsteigen. 
Zum Glück hörte es auf zu regnen als wir endlich an den Wasserfällen waren. Und WOW! die Aussicht die sich uns bot war einfach nur atemberaubend. Das ganze Panorama ist eigentlich ein riesiger Wasserfall.
Iguazu Wasserfälle - Brasilien

Während wir weitergingen, sahen wir immer mehr Wasserfälle. Es wollte gar kein Ende nehmen.

Überall kommt Wasser herunter

Am Ende warteten dann die allergrößten Wasserfälle auf uns. Auf einer Plattform konnte man ganz nah ran und wurde komplett geduscht. Aber das war es Wert. Diese Power, die man dort fühlt, ist einfach unbeschreiblich.

Riesiege Wasserfälle in Iguazu - Brasilianische Seite

Es hatte zwar aufgehört zu regnen, aber wirklich gut war das Wetter trotzdem nicht. So konnten wir die Wasserfälle leider nicht in ihrer vollen Pracht genießen. Trotzdem war es absolut spektakulär und hoffentlich wird morgen das Wetter gut.

Tag 68: Iguazú – Argentinien

Heute war strahlend blauer Himmel. Das perfekte Wetter, um die angeblich noch spektakulärere argentinische Seite in Angriff zu nehmen. Der Park hier ist noch deutlich größer als in Brasilien und es gibt mehrere Rundwege. Als erstes machten wir den Oberen Rundweg und kamen aus dem WOW gar nicht mehr heraus. Das Panorama war einfach unglaublich.

Iguazu Wasserfälle in Argentinien
Man kann sich gar nicht satt sehen

Man konnte fast nicht glauben, dass das hier echt war. Und jede Ecke war wieder ganz anders und mega schön. Zwischenzeitlich musste ich dann einiges an Zusatzgepäck schleppen… ;)

Unmengen von Schmetterlingen

Schmetterlinge gibt es hier wirklich Millionen und in allen Farben und Größen.Aber auch jede Menge andere Tiere.


Ein Tucan

Danach kam natürlich der untere Pfad, bei dem man noch näher an die Wasserfälle herankam. Einfach unbeschreiblich toll, man fühlt sich wie im Wunderland.



Die Iguazu  Wasserfälle - Argentinien

Auf der argentinischen Seite
Man kommt richtig nah ran

Damit hatten wir diesen Teil besichtigt und fuhren mit der Bimmelbahn zum Teufelsschlund, den ganz großen Wasserfällen. Der Fluss ist hier so breit, dass man fast 10 Minuten auf der Plattform übers Wasser gehen muss, bis man die Wasserfälle dann endlich erreicht. Was hier für Wassermassen die ganze Zeit herunterstürzen ist echt unglaublich! 

Los Gargantas
Die Gischt macht es schwierig die gigantischen Ausmaße wirklich zu erfassen, aber man bekommt trotzdem ein Gefühl davon. Zwischenzeitlich hatten wir noch Gesellschaft bekommen, sodass wir einen großen Teil des Parks zu dritt oder zu viert besichtigten. Die beiden waren echt nett und wir konnten uns die ganze Zeit gut unterhalten.

Zu viert an den Garganta Falls

Zuletzt machten wir noch eine Wanderung zu einem einsamen Wasserfall im Dschungel, wo wir Brotzeit machen konnten. Ich ließ es mir dann nicht nehmen, unter dem Wasserfall zu baden.

Baden unterm Wasserfall

Insgesamt haben uns die Wasserfälle von Iguazu absolut umgehauen. Ein wirkliches Highlight auf unserer bisherigen Reise. Ich kann jedem empfehlen hierher zu kommen. Sowas gibt es sonst einfach nirgends zu sehen.


Tag 69: Puerto Iguazu



Wir hatten zur Reserve noch einen Tag mehr an den Wasserfällen eingeplant, den wir jetzt aber gar nicht brauchten. Deshalb ließen wir den Tag ganz entspannt angehen. Lang ausschlafen, gemütlich frühstücken und dann bisschen durch die Stadt gehen. Dabei sind wir auch am 3-Länderpunkt vorbeigekommen. Hier treffen Brasilien, Paraguay und Argentinien aufeinander.

Dreiländereck - Vorne: Argentinien, Links: Paraguay, Rechts: Brasilien

Nicht sonderlich spannend, aber so hat mans mal gesehen. Abends ging dann unser Nachtbus nach Buenos Aires. Der Luxuriöste den wir je hatten. Mit megafetten Sitzen und Essen zu dem es Wein und Whiskey gab. So hält man auch 20 Stunden gut aus.

Megagemütliche Sitze im Bus
 

Freitag, 2. Dezember 2016

San Pedro de Atacama 30.11. - 02.12.



Tag 61: Relaxen in San Pedro de Atacama

Erstmal lang ausschlafen und dann einfach nichts tun. Nach den letzten sehr vollen Tagen tat das auch einfach mal gut. Mittags holten wir uns ein super leckeres Baguette von einer französischen Bäckerei. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gut richtiges Brot nach dem ganzen Labberzeug in Südamerika schmeckt.
Den Nachmittag verbrachten wir mit Schlendern durch die kleine Stadt und suchten eine Tour zum Sternegucken, denn die Atacamawüste ist scheinbar einer der besten Orte, um den Sternenhimmel zu beobachten. Aber heute war es zu bewölkt, weshalb alle Touren abgesagt wurden. Morgen vielleicht.

Tag 62: Valle de la Luna

Es war leider schon wieder bewölkt. Es scheint so als hätten wir die einzigen beiden bewölkten Tage in der Atacamawüste seit Monaten erwischt. Wirklich Pech. Also keine Sternegucken für uns.
Mittags liehen wir uns zu viert Fahrräder aus, um das Valle de la Luna, das Tal des Mondes, zu besichtigen. Das heißt so, weil es die Namensgeber an eine Mondlandschaft erinnert hat. Nach ca. einer halben Stunde erreichten wir das erste Highlight: Die Tunnel. Dabei geht man durch einen engen Gang zwischen bizarren Felswänden hindurch. 

Enge Spalten auf dem Weg

Immer wieder werden wurde dieser Gang zu einem stockdunklen Tunnel. An manchen Stellen waren diese nur ca. 50cm hoch. Man musste also richtig kriechen.

In den Tunneln ist es teilweise Stockdunkel

Zurück zur Straße und zu unseren Fahrrädern ging es dann über den ganzen Tunneln inmitten der Mondlandschaft.

Rückweg zur Straße

Darauf folgte ein atem(be)raubender Anstieg, vorbei an einer wirklich abgefahrenen Landschaft. Zum Glück war es bewölkt und deshalb nicht ganz so heiß. Wir fuhren fast bis zum Ende des Tals und erklommen dort einen Aussichtspunkt.Die Landschaft ist weißgezuckert, weil unter der Atacamawüste ein riesiger Salzsee liegt.

Aussicht über einen Teil des Valle de la luna

Leider hat uns ein Parkwächter dabei erwischt und fand das ganz und gar nicht lustig, denn der Aussichtspunkt befand sich außerhalb der gekennzeichneten Wege. Er hat uns dann sofort aus dem Park geschmissen. Um zu kontrollieren, dass wir den Park tatsächlich verlassen, fuhr er mit seinem Jeep die ganze Zeit hinter uns her. Aber Simon hatte ein Problem mit dem Fahrrad und konnte nicht weiterfahren. So bin ich einfach weitergefahren, während die beiden Mädels auf Simon gewartet haben, um wenigstens noch das Highlight die Duna Mayor sehen zu können. Der Parkwächter konnte ja nicht auf alle aufpassen. Ich wusste aber nicht wie lange der Aufstieg dauert. Deshalb war ich der Meinung die Anderen müssten schon längst weiter sein bis ich zurück bin. Also entschied ich mich einfach gleich zu bleiben und mir noch das Highlight des Parks, den Sonnenuntergang, anzuschauen. War auch echt toll.
 
Valle de la luna

Sonnenuntergang im Valle de la luna

Leider konnte ich nicht zu lange bleiben, denn ich musst das Fahrrad ja zurückbringen. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass Simons Fahrrad so kaputt war, dass die Anderen den ganzen Rückweg laufen mussten.

Tag 63: Bus nach Calama

Einfach mal lang ausschlafen und richtig gut Frühstücken mit gutem Baguette, Honig und Schokocroissants. Ansonsten haben wir hauptsächlich recherchiert, bis wir um 16 Uhr den Bus nach Calama nehmen mussten, da wir von dort den Flug nach Buenos Aires gebucht hatten. Wir verbrachten als ein paar entspannte Tage in San Pedro de Atacama. Es war aber echt cool, vor allem mit Simon und Simone haben wir viel geratscht und gelacht.

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